Time-Out

Krise. Auszeit. Neuanfang.

Psychologische Unterstuetzung

Als Krisenprävention, Krisenintervention oder Krisenbegleitung können einzelne Jugendliche für ein Time-Out in Familien geschickt werden.

 

Wir arbeiten mit ganz unterschiedlichen Familien zusammen. Die Zusammenarbeit ist vertraglich geregelt und von der KESB bewilligt. Eine Einzelplatzierung macht dann Sinn, wenn ein/e Jugendliche/r in Bezug auf die Gruppendynamik unter Gleichaltrigen zur Ruhe kommen muss. Das strukturierte Tagesprogramm mit Stall- und Feldarbeiten, häuslicher Beschäftigung und schulischer Begleitung kann bei Jugendlichen zu einer positiven Verhaltensmodifikation führen. Sinnvolle Arbeit, das Gefühl gebraucht zu werden und Lob sowie Anerkennung können positive Prozesse in der Selbstwertentwicklung auslösen.

 

Ein Einzel-Time-Out als Krisenintervention sollte nicht eine Verlegenheitslösung sein, sondern ein pädagogisches Arrangement mit einer Fragestellung für den Jugendlichen und einer Fragestellung für die Institution. Wenn immer möglich sollte in der Fragestellung die Kausalitätsfrage enthalten sein: Warum ist es zum Time-Out gekommen? Als weiteres geht es um die Kontrollfrage: Weshalb könnte ein Time-Out das Richtige sein? Drittens soll die Prozessfrage gestellt werden: Was soll das Time-Out bewirken oder auslösen? Viertens soll die Zielfrage gestellt werden: Was muss sich ändern, wie heisst das Ziel? Fünftens stellt sich die Frage des Weges im lösungsorientierten Sinne: Wie kann das neue Ziel erreicht werden?

 

Für eine Einzelfall-Begleitung steht uns unser internes CCM Case- and Care-Management zur Verfügung.