Berichte ehemaliger SchülerInnen

«Das CIG war ein wichtiger Schritt, ein wichtiges Puzzle-Teil in meinem Werdegang. Das CIG gab mir durch die vielfältige Tagesstruktur einen Halt und half mir dabei, meine Orientierungsschwierigkeiten zu überwinden, sowie neue Lebensperspektiven zu entwickeln.
Die Lage mitten im Berner Oberland erlaubt eine ganze Reihe von Aktivitäten in der Natur, die mir sehr gut getan haben. Am liebsten mochte ich das Skifahren, das Nachtschlitteln und die vielen Lager, die wir immer wieder durch das Jahr hatten. Auch der Sport war für mich ein wichtiger Bestandteil. Die Vielfältigkeit der Erlebnisse half mir, verschiedene Perspektiven einzunehmen und meine Grenzen spielerisch zu erfahren. Ich habe im CIG viel gelernt, das für meinen weiteren Lebensweg von Bedeutung war und ich konnte viele neue Freundschaften aufbauen, die ich teilweise auch heute noch pflege. Ich denke gerne an die Zeit zurück, manchmal auch mit ein bisschen Wehmut, denn die Jugendzeit hat doch auch etwas Schönes.»

Etienne M. (37)

Master of Arts

«Ich kam ins CIG weil ich Probleme in der Schule hatte, mit Mobbing und den Noten. Ich mochte im Internat, dass wir 24 Stunden mit unseren Freunden zusammen waren und ich nicht alleine war. Die Ausflüge und die Projektwochen waren super. Wir gingen jedes Jahr eine Woche nach Le Lavandou in Südfrankreich.
Ich habe im Internat Aktivitäten erlebt, die ich sonst nie gemacht hätte: Kanu fahren, Go-Kart fahren, Klettern, etc.
Ich hatte super Coaches, die auf mich zu kamen, mir zuhörten und nicht einfach Strafen gaben oder urteilten. Sie versuchten, mich zu verstehen und mir zu helfen.
Als ich dort war, störten mich ein paar Sachen - ich wollte nach Hause, weil ich so Heimweh hatte. Nun, nach 4 Jahren, vermisse ich die Zeit im Internat, die Schulkollegen und die vielen Ausflüge sehr. Ich denke oft an das, was ich erlebt habe und vermisse es, mit Kollegen so eng befreundet zu sein und zusammen zu wohnen. Auch wenn es ab und zu Streit gab, hatten wir es immer lustig und super.
Auch wenn man sich verliebt hat und ein Paar war, wurde dies von der Schule toleriert - man musste sich einfach an die Regeln halten.
Ich wurde reifer und erwachsener, da ich auch mehr auf mich selbst gestellt war. Trotz der tollen Unterstützung wurden wir nicht bemuttert.
Das Internat brachte mir neue Freunde, eine sehr schöne Zeit und viel Erfahrungen. Danke!»

Carmen S. (20)

In der Lehre als Coiffeuse EFZ

Einer unserer begabtesten und smartesten Schüler, verfasste einen ``Rap`` über unseren pädagogischen Leiter.
Der Lukas ish en nette Mensch
Aber nur wenn du ihn guet kennsch
Er het oft en rasierte Bart
Das macht ihn nur bedingt smart
S'lebe vom Lukas het ä Pries
Egal wie nett du bisch du blibsch fies
Er duet nid gärn schwitze
Er risst lieber schlechti witze
S'CIG ich sis läbe
Er wär trurig über es Erdbäbe
Sie brüeder heisst Micha
Immer wenn er is Büro chunnt luegt er Mich a
Er het es schöns huus
Mit sinere chline Muus
Er het Italie zue gmacht
Dört gits für niemmer me z'Nacht
Inkwil isch dr Hit
Dört si aui gsund und fit
Grindelwald isch sehr schön
Dört windet immer dr Föhn
Insgesamt würdi säge
Merci fürs begägne

Anonymus

Schüler