CIG-A Schule Inkwil
CIG-A Schule Inkwil
Rückblick auf die Zeit im Christlichen Internat Gsteigwiler – Gedanken von Jugendlichen aus der Aussenstation Inkwil
Highlights – Lowlights
Ich kam im August 2023 ins Christliches Internat Gsteigwiler in die Aussenstation Inkwil. Die ersten vier Wochen gingen gut, aber ich hatte sehr Heimweh. Das erste Wochenende musste ich im Internat bleiben. Ich fühlte mich sehr unwohl und wollte einfach jedes Wochenende und in den Ferien nachhause gehen. Danach kam eine sehr lange, schwierige Zeit auf mich zu, ich ging nur noch auf Kurve und hatte sehr viele Konsequenzen, unter anderem sehr lange kein Handy. Musste GPS laufen, Zeit nachholen, Handy abgeben. Nach langer Zeit konnte ich mich fangen und wir suchten alle zusammen eine Lösung.
Danach konnte ich jedes Wochenende und alle Ferien nachhause, von da an ging es mir viel besser und es fiel mir leichter anzureisen. Ich kam immer und ging auch immer in die Schule, denn ich wollte nicht auf der Wohngruppe krank sein, weil man kein Handy hatte und man den ganzen Tag im Zimmer bleiben musste. Das motivierte mich und zeigte mir, dass ich alles schaffen kann, was ich möchte.
Die Therapie mit Frau Q. half mir sehr und ich war sehr froh, dass ich sie hatte, aber dann hat sie gekündigt. Ich war sehr traurig, weil ich das Vertrauen zu ihr aufgebaut hatte. Es gab sehr viele Austritte, die mich traurig machten. z.B. L. und Z. Dann kam die neue Therapeutin Frau P., mit ihr bin ich auch zufrieden und baute das Vertrauen schnell auf. Dann kamen meine guten Zeiten. Die achte Klasse startete sehr gut, ich ging immer in die Schule und hatte fast keine Absenzen, konnte mich sehr verbessern und weiterentwickeln. Ich hatte ein klares Ziel: Lehre auf dem ersten Arbeitsmarkt und von zuhause aus.
Dafür gebe ich alles. Mein Wunschberuf ist Fabe Kinder. Und jetzt ist klar: So viel Schnuppern wie möglich, viele Bewerbungen schreiben, an die Vorstellungsgespräche gehen und eine Lehrstelle bekommen. Die Schule gefiel mir sehr: Gutes Arbeitsklima, Aufgaben selbst einteilen, Verantwortung übernehmen. Ich habe einmal in der Woche ein Coach-Gespräch, das finde ich sehr wichtig und ich fühle mich sehr wohl mit A., sie ist der beste Coach der Welt. Ihr Spruch, der mich sehr motiviert, ist: You can do it.
Meine Highlights sind: Dass wir immer ein Weihnachtsessen machen und zusammen Weihnachten feiern. Dann die Projektwoche in Südfrankreich, dort konnte ich mein Französisch und mein Englisch verbessern. Ich getraute mich, fremde Menschen anzusprechen und allein rauszugehen in einem Land, wo ich mich nicht auskenne.
Ich genoss das schöne Wetter, aber es war sehr heiss. Wir machten viele Ausflüge, das fand ich sehr cool. Dass es ein Stufenmodell gibt. Dass man Ausgang hat, Hobbys machen darf.
Meine Lowlights sind: Dass ich am Anfang ins CIG Z musste am Wochenende, dass man kein Handy hat, wenn man krank ist, dass es Bildschirmzeit gibt, dass die Hausordnung so viele Seiten…
A.A.

Highlights – Lowlights – meine Zeit im CIG!!
Highlight 1:
Es war toll, dass alle so nett waren, als ich angekommen bin, und dass wir sehr schnell lachen konnten. Außerdem haben wir oft Fussball gespielt.
Highlight 2:
Ich habe es auch toll gefunden, dass wir ein Trampolin haben – ich war fast immer drauf, und es hat mir viel Spass gemacht. Das tollste war aber, dass wir einen Ping-Pong-Tisch haben. Für meine Verhältnisse war ich sehr gut, deswegen habe ich fast immer Ping-Pong gespielt. Gestern habe ich sogar zehnmal hintereinander gegen N. gewonnen. Ich war richtig gut in dem Moment und habe chillig gespielt.
Highlight 3:
Mir hat es gefallen, dass wir so viele Ausflüge gemacht haben, z. B. Schwimmen, Europapark, Trampolinhalle. Das war so cool – das muss ich mit meiner Mutter auch einmal machen, sie würde sich wirklich freuen. Mein Vater muss auch mitkommen. Oder Frankreich – das war richtig cool.
Lowlight 1:
S. hat immer am Freitag oder am Mittwoch zu Musik getanzt, das hat mich genervt. Oder zum Beispiel die Küche unten: In einer Woche musste jedes Kind die Küche zusammen mit einem Erwachsenen putzen.
S.S.

Rückblick-Ausblick -meine Zeit im CIG
Am Anfang habe ich es gehasst, doch jetzt ist es mein kleines zweites Zuhause!
Aber zum Anfang zurück, der erste Eindruck war gewöhnungsbedürftig, so wie man sagt, am Anfang habe ich mich echt schwergetan, andere kennen zu lernen, in die Gruppe zu gehen und anzukommen.
Die ersten Monate haben sich nicht so real angefühlt, deshalb weiss ich kaum mehr etwas darüber. Ab April weiss ich vieles wieder. Zwischen April und Mai war das Fussballturnier, da haben wir den sechsten Platz belegt.
Später waren wir in der Projektwoche in Frankreich, da konnte ich mein Englisch echt verbessern. In der Projekt Woche war es mir viel zu heiss.
Montag: Die Hinfahrt war ganz okay, ich habe viel gehäkelt.
Dienstag: Fuhren wir Schiff, mir war speiübel, dann hatten wir Freizeit.
Mittwoch: Waren wir in Montpellier und haben ein Spiel gespielt, das war cool.
Donnerstag: Aigues-Mortes, da waren wir auf der Stadtmauer in der prallen Sonne bei 40 Grad einen Kilometer laufen, nicht empfehlenswert.
Freitag: Sind wir wieder zurückgefahren.
In der letzten Projektwoche ging es um Berufe, ich werde heute, den 2.9.25, versuchen einen Schnupperplatz zu finden.
Das wars bis jetzt!
C.C.

Highlights – Lowlights – Meine Zeit im CIG
Ich bin jetzt schon seit einem halben Jahr im CIG. Ich habe schon viele Sachen erlebt, wie Ausflüge oder wie die Projektwoche in Frankreich. Ich habe auch nicht so gute Sachen erlebt, wie Streitigkeiten mit anderen Schülern oder Missverständnisse mit den Lehrpersonen oder den Sozialpädagogen. Mein grösstes Highlight ist, dass wir mit dem CIG für eine Woche nach Frankreich gefahren sind. Es hat mir sehr viel Spass gemacht und ich war erstaunt, wie dort die Architektur ist.
Man musste sich angewöhnen, dass man Handy Zeit und Nachtruhe hat. Es war einfacher als gedacht. Mein Lowlight ist, dass man nur einmal pro Woche in den Ausgang darf. Ich hätte mir gewünscht, dass man jeden Tag raus darf und Ausgang hat. Dann musste ich mich noch daran gewöhnen, dass man eine Zimmerordnung hat, weil ich nicht so die ordentlichste Person bin.
Ich habe schnell Freunde gefunden wie G. und R. R. – er ist sehr neu, er kommt aus dem Kanton Obwalden. Er ist eine sehr tolle Person und hat rasch in der Gruppe Freunde gefunden. Er hat mir in vielerlei Hinsicht ein Flashback gegeben, weil ich auch diese Zeit durchstehen musste. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich hier bin, weil ich in der alten Schule nicht so gut behandelt wurde.
E.E.

Christliches Internat Gsteigwiler CIG Stiftung
Bühl 12
3814 Gsteigwiler
Tel.: 033 827 81 00
E-mail: info@christliches-internat.ch